montgelasbauforschung






Korkmodelle:


Gotthard von Montgelas








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Machu Picchu 2018
Korkmodell 2018 des Sonnentempels in Machu Picchu





  1. Temple of the Sun. Blick von Süden in das Modell der Tempelanlage in Machu Picchu. Die Architektur der Tempelanlage entfaltet sich auf mehreren Ebenen. Sie besteht aus verschiedenen zusammenwirkenden Gebäudestrukturen.
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  2. Blick von Süden in das Modell der Tempelanlage ( Temple of the Sun) in Machu Picchu. Das Gebäude im Vordergrund mit der daran anschliessenden Treppenanlage ist zweigeschossig. Ein typisches trapetzförmiges Portal führt in den Raum im Erdgeschoß dieses Gebäudes. Dieser Raum ist durch Nischen streng gegliedert. Über die Treppe gelangt man auf die Ebene des eigentlichen heiligen Bezirkes. Hochladung und Einbindung in die Netzstruktur, Veröffentlichung im WWW .
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  3. Blick von Süden auf die Anlage des Sonnentempels. Vorne links führt eine Rampe ( noch nicht ausgeführt im Modell) zu einem Portaldurchgang. Das Portal ist durch die Ausführung einer abgestuften Gewändelaibung ausgezeichnet. Digitales Foto des Modells, Bearbeitung, Hochladung und Einbindung in die Netzstruktur, Veröffentlichung im WWW .
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  4. Detail des Sturzes und der Laibung dieses Portales. Die Portalanlage schliesst direkt an die westliche Giebelwand des zweigeschossigen Gebäudes an. Die Giebelseite weist einige Eigenheiten auf. So ist zu bemerken, daß die Ausführung des Giebels sich von der sehr aufwendigen Wandstruktur darunter unterscheidet. Der Giebel wurde aus nur noch grob bearbeiteten Steinen zusammengesetzt.
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  5. Blick von Südwesten in die Tempelanlage des sog. Sonnentempels in Machu Picchu. Blick auf die Aussenseite der Umfassungswand des heiligen Felsens (Westen). Die gleichzeitige Neigung und Rundung dieser Wand zeigt beeindruckend das plastische Ausdruckvermögen der peruanischen Baumeister und Werkleute. Hier auf dem Foto fehlt noch die letzte Schicht der Werksteine. Die Ausführung dieser letzten Steinreihe wirft einige Fragen auf.
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  6. Blick von Osten auf die Tempelanlage des "Temple of the Sun" in Machu Picchu. Im Vordergrund rechts der heilige Felsvorsprung mit dem diesen Bezirk einfassenden und akzentuierenden Bauwerk. Dahinter ist die Galerie mit den Nischen zu erkennen. Sie liegt auf gleicher Höhe mit dem heiligen Felsen. Links das zweigeschossige Gebäude. Es gehört zum heiligen Bezirk.
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  7. Detailansicht der Galerie im Westen des heiligen Bezirkes. Sieben Nischen gliedern diese Wand. Zwischen den Nischen Auf der Höhe der Stürze ragen steinerne Balkenköpfe aus der Wand. Sie sind hier ein weiteres element plastischer Gliederung. Diese "Balken" haben noch eine weitere Funktion. Bei dem entsprechenden Sonnenstand wandern die Schatten dieser Balken einen Halbkreis beschreibend von Nische zu Nische. Die Balken sind hier also als achtfache Sonnenzeiger.
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  8. Detail des östlichen Giebels des zweigeschossigen Gebäudes im heiligen Bezirk des Sonnentempels in Machu Picchu. Der Giebel ist nicht in der aufwendigen Quaderbauweise errichtet sonder mit teils unbearbeiteten Steinen aufgebaut. Es handelt sich also um eine Improvisation. Der Grund hierfür ist eine Bauunterbrechung und eine improvisierte Weiterführung. Der Giebel selbst ist asymetrisch. Die südliche Traufe liegt tiefer als die nördliche Traufe. Die Höhe der nördlichen Traufe wird durch die Ebene und Wandhöhe der Nischengallerie vorgegeben. Am Ortgang des Giebels sind Kragsteine verbaut. Sie dienen hier wirklich als Auflager der Pfetten an der Aussenseite des Giebels.
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  9. Blick nach Westen auf das Modell des sog. Sonnentempels in Machu Picchu. Links das zweigeschossige Gebäude mit dem südlich daran anschliessenden Portal. Die plastische Einfassung des heiligen Felsens wandelt sich an der Nordseite zu einer Geraden mit spezifischen plastischen Ausformungen um dann im Winkel von 90 Grad in die Nischengalerie an der Westseite überzuführen. Der Übergang von der Umrundung des Felsens zur Nischengalerie führt die Meisterschaft des indianischen Baumeisters vor Augen.
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  10. Blick nach Nordwesten auf Bodenhöhe des heiligen Bezirkes. Zwischen der Rundung der Einfassung des heiligen Felsens rechts und links dem zweigeschossigen Gebäude fällt der Blick auf die Wand der Nischengalerie. Rundung, Nischengalerie und Giebel bilden einen vollkommen harmonischen Zusammenklang. Die Steigerung der verschiedenen plastischen Elemente dieses Bauwerkes auf dem Weg während der Annäherung über die verschiedenen Ebenen und Treppen vermittelt einen unvergleichlichen Eindruck.
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  11. Dieselbe Blickrichtung nocheinmal. Diesmal aus einer etwas größeren Entfernung. Unterhalb des zweigeschossigen Gebäudes fehlt hier im Modell noch ein weiteres kleines Gebäude und die Ausformung der monolithischen Treppe zur mittleren Ebene. Auch dieses Gebäude ist zweigeschossig. Es weist nicht die aufwendige Oberflächenbearbeitung des Gebäudes darüber auf.
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Rundtempel in Tivoli 2017
Korkmodell 2017 des römischen Rundtempels in Tivoli





  1. Blick in das Modell des Rundtempels. Darstellung der klassischen Architekturordnung, hier der korinthische Ordnung. Der Rundtempel wird in die Zeit des 1. Jahrhunders vor Christus datiert. Eine Herausforderung ist die Umsetzung des fragmentarischen Zustandes des Tempels nach über 2000 Jahren.
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  2. Blick auf das Portal. Die Treppenanlage vor dem Portal existiert heute nicht mehr. Vor dem Portal befand sich in Tivoli eine Treppenanlage wie bei römischen Tempelbauten üblich. Professor Kähler erläutert das ausführlich in seiner Veröffentlichung " Der Römische Tempel". Zudem gibt es in der bildlichen Überlieferung des Bauwerks sichere Indizien für diese Treppenanlage. Eine Fotographie aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert zeigt deutlich, daß das Profil des Sockels vor dem Portal nicht weitergeführt wurde. Ein Indiz dafür, daß hier eine Treppenanlage anschloß. Ein Rundtempel der Vesta mit einer Treppe vor dem Portal ist auf einem kaiserzeitlichen Relief dargestellt. Abgebildet ist dieses Relief in "Augustus und die Macht der Bilder" von Professor Zanker (1987 Verlag Beck München, Seite 210) Hochladung und Einbindung in die Netzstruktur, Veröffentlichung im WWW .
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  3. Links neben dem Portal ist in meinem Modell von 2017 der mittelalterliche Zugang in den Tempelraum dargestellt. Der Rundtempel wurde im Mittelalter als Kirche genutzt und blieb so überhaupt erhalten. Heute finden sich keine Spuren mehr von diesem Zugang. Dieses baugeschichtliche und geistesgeschichtliche Zeugnis der Nutzung als christliche Kirche wurde durch Restaurierungen und Rekonstruktionen gelöscht. Es existieren noch historische Fotos und Zeichnungen des Tempels mit diesem Detail. Es ist mir sehr wichtig dieses sicher überlieferte Detail darzustellen. Der mittelalterliche Zugang ist in meinem Modell als zugemauert dargestellt. Digitales Foto des Modells, Bearbeitung, Hochladung und Einbindung in die Netzstruktur, Veröffentlichung im WWW .
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  4. Detailaufnahme des Sockels mit den Basen der korinthischen Säulen. Kork eignet sich hervorragend zur Darstellung in der Historischen Bauforschung. Durch die sehr guten plastischen Eigenschaften und die Vielfalt des Korkmaterials und seiner verschiedenen Strukturen lassen sich bauhistorische Zustände sehr gut plastisch gestalten.
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  5. Ansicht des Tempels. Die Ansicht gibt einen guten Eindruck des bekannten römischen Gebäudes. Der quadratische Sockel wurde von mir seitlich mit grober Korkrinde verkleidet. Der chthonische Urgrund des Bauwerks ( woraus es in der "Zeit" emporsteigt / sich zeigt). Der Boden ist ebenfalls in Kork gearbeitet. Es wurde von mir dazu die lederartige Trennschicht zwischen der Korkrinde und dem Stamm der Korkeiche verwendet.
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  6. Detailansicht des Tempels. Hier die Auflager der Kassettendecke zwischen äusserem Säulenkranz und runder Cella. Die Fragmente der kassettierten Kuppelschale wurde in Anlehnung an die Gestaltung des Pantheons und anderer römischer Kuppelbauten hier von mir angedeutet.
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  7. Detailansicht des Tempels. Ein Fragment der Kuppelschale darzustellen war eine gestalterische Entscheidung. Mir ging es bei dem Modell auch um die Schaffung reizvoller plastischer Ansichten. Die Darstellung römischer Kuppelschalen in Kork ist ein zukünftiges reiches Betätigungsfeld der plastischen Erforschung der Architektur. Hier erst ein Beitrag zur Diskussion dieser Architektur. Die korinthischen Säulenkapitelle sind ganz in Kork ausgeführt und von mir stilisiert dargestellt. Eine Säule mit Kapitell besteht aus 33 einzeln angefertigten Bestandteilen.
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  8. Gesammtansicht des Korkmodells. Der Bogen im Opus-Reticulatum-Mauerwerk der Cella ist eine mittelalterliche Zutat und richtet den zu einer Kirche gewandelten Rundbau nach Osten aus. Diese angedeutete Pseudoapside findet sich auch im Innenraum. Ein Korkmodell des Tempels in Tivoli aus dem 18. Jahrhundert zeigt diese verputzte Pseudoapside mit Fragmenten einer Mariendarstellung. Der heidnische Vesta-Tempel wurde im Frühmittelalter also in eine Marienkirche gewandelt und blieb so bestehen.
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  9. Blick über den vermauerten mittelalterlichen Zugang in das Innere des Rundtempels. Anstelle dieses Zuganges befand sich hier in der Antike ein weiteres Fenster wie an der Südseite. Dieses südliche Fenster ist mit seinen profilierten Fenstergewänden noch vorhanden. Man beachte die Ohrung an der Innenseite. In barocker Zeit wird dieses Motiv wieder aufgenommen und in allen möglichen Varianten gestaltet. Der Rest eines christlichen Altares ist von mir als Fragment dargestellt. Die Existenz eines christlichen Altares ist anzunehmen auch wenn sich heute keine Spur mehr davon in dem Rundtempel findet.
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  10. Detailblick zur kassettierten Decke zwischen dem äusseren Säulenkranz der korinthischen Ordnung und dem Rund der Cella. In den Kassettenfeldern sind die Blüten von mir angedeutet. Das Opus- Reticulatum-Mauerwerk der Cella steht in einem reizvollen Gegensatz zur perfekt in Marmor ausgeführten Bauordnung.
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